Recyclinganlagen für langlebige Güter zu entwickeln und zu betreiben

Das ist die Mission, wörtlich. Darunter liegen drei Säulen, die in dieser Reihenfolge gelten — und die manchmal miteinander in Konflikt geraten.

Drei Säulen

Was wir gegeneinander abwägen

Mitarbeiter der Müller-Guttenbrunn Gruppe zerlegen Elektroaltgeräte händisch an einem Sortierband
© Müller-Guttenbrunn Gruppe

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Soziale Verantwortung

Kommunikation hat für uns den höchsten Stellenwert — mit Behörden, Rücknahmesystemen, Lieferanten und vor allem mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Recyclingbetrieb ist ein Nachbar, kein anonymer Industriestandort. Wer wissen will, was hinter dem Zaun passiert, bekommt eine Antwort.

Anlage der Müller-Guttenbrunn Gruppe in Amstetten mit eigenem Gleisanschluss, Schrottlager und Mostviertler Landschaft im Hintergrund
© Müller-Guttenbrunn Gruppe

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Ökologische Verantwortung

Jede zusätzliche Trennstufe spart Energie und CO₂ gegenüber der Herstellung neuer Rohstoffe. Gleichzeitig gilt: Der Betrieb muss die lokalen Umweltbelange einhalten — Lärm, Staub, Verkehr. Recyclingtiefe ist für uns kein Selbstzweck, sondern der Weg, beides zusammenzubringen.

Aufbereitete Nichteisenmetall-Konzentrate der MGG Metran
© Müller-Guttenbrunn Gruppe

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Wirtschaftlichkeit

Ohne Marktbeobachtung, fundiertes Materialwissen und die beste verfügbare Technik lässt sich Material nicht dauerhaft in den Kreislauf zurückführen. Eine Trennstufe, die sich nicht rechnet, wird nach kurzer Zeit abgestellt — und dann ist dem Kreislauf nicht geholfen.

Ein Material, das heute verbrannt oder deponiert wird, steht keiner künftigen Generation mehr zur Verfügung.

Aus dem Selbstverständnis der Müller-Guttenbrunn Gruppe

Maßstab

Nachhaltigkeit, wie wir sie verstehen

Die Definition der Brundtland-Kommission ist bei uns kein Wandspruch, sondern der Prüfstein für Investitionsentscheidungen.

„Entwicklung, die die Anforderungen der Gegenwart erfüllt, ohne die Güter der zukünftigen Generationen zu gefährden." Angewendet auf einen Recyclingbetrieb heißt das vor allem eines: Ein Material, das heute verbrannt oder deponiert wird, steht keiner künftigen Generation mehr zur Verfügung.

Deshalb ist die Frage bei jeder neuen Anlage nicht nur, ob sie sich rechnet, sondern welchen Stoff sie dem Kreislauf zusätzlich zurückgibt. Beim Kunststoff aus Elektroaltgeräten hat diese Rechnung Jahre gebraucht. Bei Photovoltaikmodulen stehen wir gerade mittendrin.

Reden wir über Ihr Material.

Ob Sie anliefern, einkaufen oder eine Entsorgungslösung für ein ganzes Werk brauchen — schreiben Sie uns, was Sie haben. Antwort in der Regel am selben Werktag.

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