Die CO₂-Rechnung, Werkstoff für Werkstoff
Die durchschnittliche CO₂-Emission in der EU liegt bei 7,5 Tonnen pro Kopf und Jahr. Gemessen daran lässt sich einordnen, was Recycling tatsächlich bewegt.
Vermiedene Emissionen
0Tonnen CO₂
So viel entsteht nicht, weil wir Material trennen statt verbrennen.
Entspricht der Jahresemission einer Stadt mit rund 130.000 Einwohnern. Zum Vergleich: Der EU-Durchschnitt liegt bei 7,5 Tonnen CO₂ pro Kopf und Jahr.
Rechner
Was Ihre Menge an CO₂ vermeidet
Wählen Sie Werkstoff und Menge — der Rechner setzt die Sekundär- gegen die Primärproduktion.
- Vermiedene CO₂-Emissionen —t
- Eingesparte Energie gegenüber Neuproduktion —%
- Entspricht der Jahresemission von —Personen in der EU
Bei Aluminium gibt die MGG eine Spanne von drei bis fünf Tonnen CO₂ je Tonne an — deshalb steht dort ein Bereich.
Rechengrundlage
- Aluminium: Sekundärproduktion benötigt 5 % der Energie der Neuproduktion aus Bauxit, Einsparung 3–5 t CO₂ je Tonne.
- Eisenmetalle: 16 % Energieersparnis und 1 t CO₂ je Tonne gegenüber Stahl aus Erz.
- Kunststoff: PCR-Rezyklat benötigt rund 10 % der Energie von Neuware, Einsparung etwa 4 t CO₂ je Tonne.
- Vergleichswert: 7,5 t CO₂ pro Kopf und Jahr im EU-Durchschnitt.
Alle Kennwerte stammen aus den veröffentlichten Angaben der Müller-Guttenbrunn Gruppe. Der Rechner ist eine Überschlagsrechnung und ersetzt keine Ökobilanz nach ISO 14040.
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Energieeinsatz
Sekundär gegen primär, je Werkstoff
Die Balken zeigen den Energieeinsatz der Sekundärproduktion im Verhältnis zur Primärproduktion.
Aluminium
Kunststoff
Stahl
Werte nach Angaben der Müller-Guttenbrunn Gruppe.
Die Rechnung
Wie die Gesamtzahl zustande kommt
Alle Werte stammen aus den Angaben der Müller-Guttenbrunn Gruppe und sind hier unverändert wiedergegeben.
Aluminium: Der Energiebedarf für die Produktion von Aluminium aus Abfällen beträgt nur fünf Prozent im Vergleich zur Neuproduktion aus Bauxit. Bei einer Tonne recyceltem Aluminium werden etwa drei bis fünf Tonnen CO₂-Emissionen eingespart — das entspricht dem Halbjahresverbrauch eines durchschnittlichen Europäers.
Eisenmetalle: Die Produktion von Sekundär-Eisenmetallen spart 16 Prozent Energiekosten und eine Tonne CO₂-Emission je Tonne im Vergleich zur Neuproduktion von Stahl aus Erz.
Kunststoffe: Die Herstellung von PCR-Kunststoffen benötigt rund zehn Prozent der Energie von Neuware. Jede Tonne recycelter PCR-Kunststoff vermeidet etwa vier Tonnen CO₂-Emissionen.
In Summe erzielt MGG mit dem Recycling von 850.000 Tonnen Metallschrott und Kunststoffabfällen pro Jahr eine Einsparung von etwa einer Million Tonnen CO₂ — das entspricht der Jahresemission einer Stadt mit rund 130.000 Einwohnern.
Kurz erklärt
Einordnung
Die CO₂-Einsparung der Müller-Guttenbrunn Gruppe ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Primär- und Sekundärproduktion der von ihr erzeugten Werkstoffe. Bei rund 850.000 Tonnen jährlich aufbereiteten Metallen und Kunststoffen liegt die vermiedene Emission bei etwa einer Million Tonnen CO₂ pro Jahr.
Den größten Hebel hat Aluminium: Seine Gewinnung aus Bauxit ist so energieintensiv, dass die Sekundärproduktion mit rund fünf Prozent des Energiebedarfs auskommt und je Tonne drei bis fünf Tonnen CO₂ vermeidet. Bei Stahl fällt der relative Vorteil geringer aus, wegen der großen Mengen aber absolut stark ins Gewicht.
Bei Kunststoffen liegt der Vorteil ähnlich hoch wie bei Aluminium: Post-Consumer-Rezyklate benötigen rund zehn Prozent der Energie von Neuware, und jede Tonne vermeidet etwa vier Tonnen CO₂. MGG Polymers erzeugt davon jährlich über 20.000 Tonnen in den Typen PP, ABS, HIPS und PCABS.
Zum Vergleich: Die durchschnittliche Pro-Kopf-Emission in der Europäischen Union liegt bei 7,5 Tonnen CO₂ pro Jahr. Die jährliche Einsparung der Gruppe entspricht damit der Jahresemission einer Stadt mit etwa 130.000 Einwohnern.
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